Mikroplastik in Kosmetik

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Am 6.5. hat Greenpeace Lüneburg wieder mal den Kampf gegen Mikroplastik in Kosmetik auf die Fahne geschrieben. Damit waren wir aber nicht allein, denn die Aktion fand bundesweit in mehr als 50 Städten gleichzeitig statt.

Mikroplastik ist ein Thema, welches den meisten Menschen inzwischen ein Begriff ist. Es gibt zahlreiche Beweise, dass Mikroplastik aus Kosmetika in die Weltmeere gelangt und einen beträchtlichen Schaden anrichten kann wie bspw. durch die Anreicherung in unserer Nahrungskette. Dennoch gibt es noch immer kein gesetzliches Verbot für den Einsatz von Kunststoffen in Kosmetik. Zwar bietet sich für die Kosmetikhersteller die Möglichkeit einer freiwilligen Selbstverpflichtung, diese reicht aber nicht weit genug, da es keine einheitliche Definition von Mikroplastik gibt.

Im Fokus unserer Aktion am Samstag stand der Kosmetikhersteller Henkel / Schwarzkopf. Hierzu führten wir eine Straßenumfrage mit den Passant*innen durch, dessen Ergebnisse im Anschluss an Henkel gesendet werden. Greenpeace fordert von Henkel, eine Vorreiterrolle einzunehmen und als erster konventioneller deutscher Kosmetikhersteller gänzlich auf Mikroplastik zu verzichten- die Naturkosmetik zeigt, dass dies möglich ist!

Des Weiteren bot sich an unserem Stand die Möglichkeit, eine Aufforderung an das Umweltministerium zu unterzeichnen, ein gesetzliches Verbot von Mikroplastik auf den Weg zu bringen. Die in ganz Deutschland gesammelten Unterschriften der letzten Wochen sollen in Kürze zusammen an das Bundesumweltministerium gesendet werden.

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